Preiselbeeren blühen in Kiefernwäldern

Fotos: Arne Ader
Übersetzung ins Englische:Liis
Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Felis silvestris
 
Preiselbeere
 
Preiselbeere; Kronsbeere   Harilik pohl       Vaccinium vitis-idaea
 
Alle unsere vertrauten Waldbeeren gehören zur Heidekrautfamilie (Ericaceae) und der Gattung Heidelbeere (Vaccinium): die Heidelbeere, Rauschbeere, Preiselbeere und die Kranbeere (Cranberry)
Die bevorzugten Böden für Preiselbeeren sind wasserdurchlässige sandige Böden, weniger oft Torfböden. Der Boden ist sauer durch die sich langsam zersetzenden Koniferennadeln und das passt den Preiselbeeren. Die Waldlebensraumarten sind trockene lichtdurchflutete Kiefernwälder, aber auch Heide-, Sumpf- oder Moorwälder, und Lebensräume überschneiden sich oft mit denen der Heidelbeere.
 
Der immergrüne Strauch oder Zwergstrauch der Preiselbeere wächst bis zu einer Höhe von etwa einem viertel Meter. Die zarten Blüten sind zwittrig, drei bis zwölf zusammen in einer hängenden Traube an der Spitze des Triebs. Der Kelch ist klein, weißlich oder mit einem rosa Schimmer und recht großen dreieckigen Spitzen. Die Blütenkrone ist glockenförmig mit einer großen Öffnung und einem aus der Blüte hervorstehenden Fruchtblatt.
 
Die Blätter haben kurze Stängel, sind ledrig und elliptisch. Sie sind oben glänzend mit leicht zurückgebogenen Rändern und junge Blätter sind heller grün. Die Blattunterseiten sind mattgrün, mit bräunlichen Flecken (ein sicheres Artenmerkmal im Vergleich zur Bärentraube).
 
Preiselbeeren erweitern ihr Gebiet durch waagrechte Triebe. Bis zu einem halben Meter von der Elternpflanze wachsen neue Pflanzen auf. Der häufigsten Lebensrhythmus ist dies: die Preiselbeere sendet einen Trieb aus, eine immergrüne Preiselbeere wächst für vier-fünf Jahre, blüht, fruchtet und beendet dann ihren Lebenszyklus; aber natürlich gibt es Ausnahmen.
 
Preiselbeere


 

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