Eindrücke von Wolfsspur Expeditionen

Text und Fotos Bert Rähni, 360.ee
Übersetzung ins Englische: Liis
Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit
 
Ende Februar waren wir drei Tage hintereinander in Kõrvemaa auf den Spuren der Wölfe. Wir stapften auf Schneeschuhen durch verschneite Wälder, machten spannende Entdeckungen und sahen ein Drama, außergewöhnlich für uns, doch alltäglich im Wald, das sich im Schnee abzeichnete. Schon für diesen Sonntag planen wir wieder das Treiben der Wölfe zu erkunden.
Bei der Suche nach Spuren entdeckte ich die ersten Wolfsspuren auf der Straße die durch Keskpolügoon führt, dem zentralen Übungsplatz der estnischen Streitkräfte.
 
 
Entlang der Straße laufend kam ich zu einem Platz, an dem Biber gefressen hatten. Die Biber werden aktiver je weiter der Winter fortschreitet, und Anfang des Frühjahrs machen sie schon aktive Besuche außerhalb der Nester.
 
 
Natürlich waren auch die Wölfe an dem Treiben der Biber interessiert.
 
 
Am dritten Tag führten uns die Wolfsspuren zu einem blutigen Fleck im Schnee. Bei genauerer Untersuchung und durch Wegschieben des frisch gefallenen Schnees mit meinen Schneeschuhen tat sich ein Schlachtfeld auf. Die Wölfe hatten ein Wildschwein getötet, das offensichtlich  nicht kampflos kapitulierte.  Solch ein Drama, alltäglich in Afrikanischen Naturfilmen, kann man in Estland erleben, indem man die Spuren im Schnee liest.
 
 
Der derzeitige Wetterbericht ist gut, eine kalte Woche mit wenig Niederschlag wird versprochen. Das sorgt für gute Bedingungen für die Wolfsspur Schneeschuh Expedition am Sonntag. Melden Sie sich HIER zur Teilnahme an.


 

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