Eine unblutige Jagd beginnt

Foto: Tiit Hunt
Übersetzung ins Englische: Liis aus dem Forum
Übersetzung ins Deutsche: Leonia aus dem Forum
 
 
Die unblutige Jagd der Natur-Fotografen findet zum 12. Mal statt und das Objekt ist der Fischotter.
Das Jagdrevier ist das Areal der RMK auf Kilingi-Nõmme vom 22. bis 24. Mai (RMK: Riigimetsa Majandamise Keskus, Staatliches Forstwirtschaftszentrum). Treffpunkt und Ausgangsstation ist die geologische Außenstelle Särghaua.
"Wir haben uns in diesem Jahr für den Fischotter als Objekt entschieden, weil es in dem Revier eine Fülle von geeigneten Lebensräumen für Fischotter gibt", sagt einer der Organisatoren der Veranstaltung, Tiit Hunt, Zoologie-Leiter des Estnischen Naturmuseums und Naturfotograf. "In den letzten Jahren haben wir Fotos von fast allen der bekanntesten estnischen Waldbewohner gemacht, aber Otter waren bislang noch kein Objekt. Wir werden bei der "Jagd" sehen, ob Jeder Fotos von diesem verspielten, aber nur selten angetroffenen Tier einfangen wird".
Estlands beste Natur-Fotografen schießen in diesem Tier-Foto-Wettbewerb Bilder von Tieren, Vögeln und Insekten, organisiert in Zusammenarbeit zwischen der Non-Profit-Organisation MTÜ Vereta Jaht (Unblutige Jagd), dem Riigimetsa Majandamise Keskuse (RMK, Staatliches Forstwirtschaftszentrum), und dem estnischen Museum für Naturgeschichte. Mehr als 30 Fotografen werden in diesem Jahr als Beteiligte an der Jagd erwartet. Wie üblich nehmen die Naturfotografen Ingmar Muusikus, Jarek Jõepera, Aarne Ader, Hendrik Relve, und Insektenexperte Urmas Tartes teil, sowie andere gut bekannte Fotografen und Jäger. RMK-Jäger helfen, und begleiten die Fotografen.
Von den während der drei Tage geschossenen Fotos wählt jeder Teilnehmer seine zehn besten Bilder aus. Aus diesen wählt die Jury die 50 interessantesten Fotos, die der Öffentlichkeit im Herbst in der Foto-Ausstellung des estnischen Museum für Naturgeschichte gezeigt werden. Die Gewinnerfotos werden auch dort bekanntgegeben.
Der Foto-Wettbewerb "Unblutige Jagd" wird seit 1997 organisiert. Die Objekte waren bislang Rehe, Wildschweine, Biber, Hirsche, Elche, Bären, Luchse, Dachse und Auerhähne.
Weitere Informationen: Tiit Hunt
Zoologie-Leiter, Estnisch Museum of Natural History
Telefon 506 7488
 



 

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