VIDEO: Verspäteter Grünschenkel

Eingereicht von Looduskalender - Mo., 08.10.2018 - 18.43
Autorid

Foto Arne Ader

Video aufgezeichnet von Fleur, LK-Forum

Übertragung aus der russischen Version Leonia

Heletilder

Grünschenkel

Textkörper

 

Grünschenkel         Heletilder      Tringa nebularia

 

Grünschenkel brüten in Estland in kleiner Zahl, nur knapp vierhundert Paare. Im Sommer findet man sie hauptsächlich in Nordestland, aber viele ihrer Schwärme überqueren uns von Finnland oder Nordwest-Russland aus während des Zuges.

Die Ankunft und der Durchzug fremder Grünschenkel begann bei uns Mitte Juli. Jedoch bleiben Vereinzelte üblicherweise bei uns bis zur zweiten Oktoberhälfte.

Man kann sie überall in Estland antreffen, sowohl auf dem Festland an den Ufern von Binnengewässern, Auwiesen und an der Küste. Während der Nahrungssuche sind sie leichter zu sehen und zu bestimmen. Ergänzend zu allen Arten von wasserliebenden Insekten und ihren Larven fangen sie Krebstiere im Flachwasser oder kleine Fische – sie wühlen den Grund mit ihren Füßen auf, um dann diejenigen zu schnappen, die sich an die Oberfläche retten. Wer sonst mag noch in trübem Wasser fischen?

Man kann sagen, dass die Grünschenkel die größten unserer palearktischen Wasserläuferarten (Tringa) sind: die Körperlänge liegt knapp unter fünfunddreißig Zentimetern, das Gewicht geht bis zu zweihundert Gramm und die Flügelspannweite beträgt ein wenig mehr als einen halben Meter.

Wintergefieder überwiegend heller als das Fahlgrau des Sommer, die Unterseite ist weiß. Der Schnabel, lang mit dunkler Spitze, ist leicht nach oben gebogen. Lange grünliche Beine. Große Schnepfen, wie bei anderen großen Vögeln, leben länger als kleinere. Davon abgesehen jedoch gehört die Art zu den bedrohten Arten.

 

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