VIDEO: Ein Blick auf das Tun eines der zahlreichsten Säugetiere Europas

Eingereicht von Looduskalender - Fr., 30.11.2018 - 12.12
Autorid

Video Karl Adamiwww.karladami.com/et/

Foto Arne Ader

Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

Estnischer Text gepostet am 23.11.2018 

 

Textkörper

 

Rötelmaus       Harilik leethiir oder leethiir       Myodes glareolus

 

Die Rötelmäuse sind am intensivsten bei Einbruch der Dunkelheit beschäftigt, aber bei dem aktuellen Wetter, mit wenig Tageslicht und meist grau, auch tagsüber.

Das Fell der Rötelmaus ist auf dem Rücken rötlich-braun und grau am Bauch. Die hellere Hinterseite der Ohren ist ein charakteristisches Merkmal. Körperlänge acht bis zehn Zentimeter, dazu die Schwanzlänge, etwa die Hälfte der Körperlänge. Das Gewicht hängt natürlich vom Alter der Kreatur ab, variiert von ungefähr zwanzig bis fast vierzig Gramm. An den Vorderfüßen sind vier Zehen, an den Hinterfüßen fünf. Am Boden bewegen sie sich durch Springen.

Als Pflanzenfresser suchen sie noch nach grünen Pflanzenteilen, allen Arten von Samen und Früchten. Dieses Jahr gibt es wenig Hoffnung auf Nüsse und Eicheln. Lokal hat die Trockenheit des Sommers reichlich Pilze hervorgebracht – Rötelmäuse nehmen Pilze zur Nahrung. Insekten, deren Larven und Wirbellose nehmen sie in geringem Umfang zu sich. Bis zu einem gewissen Umfang sammeln Rötelmäuse Wintervorräte.

Um zu überleben müssen Rötelmäuse in 24 Stunden mindestens zehnmal fressen und die Nahrungsmenge macht 80% des Körpergewichts des Tieres aus.

Ursprünglich waren Rötelmäuse Waldbewohner, aber heute bewohnen sie auch abgeholzte Waldflächen – sie arbeiten gerne im Gewirr der Äste. Immer öfter treffen wir sie auch in Stadtparks.

Sie schaffen ein System von Höhlen zwischen Baumwurzeln. Trotz des Risikos bewegen sie sich auch in Maulwurfstunneln und sind in passenden Müllhalden beschäftigt. Die geschickten Kletterer benutzen manchmal sogar die Nistkästen der Vögel. Rötelmäuse meiden Rasenflächen.

Wahrscheinlich sind sie eines der zahlreichsten Säugetiere in Europa, obwohl sie sich im Winter nicht vermehren.

Rötelmäuse gelten in geringem Umfang als Waldschädlinge da sie die Rinde von jungen Bäumen als Nahrung aufnehmen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Rötelmäuse in Estland wichtige Überträger von verschiedenen Erregerstämmen der durch Zecken übertragenen Enzephalitis und Hantavirus sind.

Leethiir

Rötelmaus

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