VIDEO: Es wird leise gefressen

Eingereicht von Looduskalender - Sa., 05.01.2019 - 23.32
Autorid

Video aufgenommen von Fleur, LK Forum

Übersetzung ins Englische: Liis

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

Estnischer Text gepostet am 28.12.2018

 

Junggesellenclub

Textkörper

 

Rothirsch    Punahirv       Cervus elaphus

 

Lassen Sie uns einen Blick zurückwerfen. Zu den Hirschgehegen estnischer Herrenhäuser wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Tiere gebracht. In den unruhigen Zeiten des 1. Weltkrieges verschwanden die Hirschgehege.

Ein Hirschpaar wurde 1927 von Deutschland an die Estnische Republik gespendet. Die Tiere wurden in Abruka angesiedelt, doch als das Rudel wuchs, wurden einige der Tiere 1935  in den Landkreise Pärnu gebracht, zum Audru Hirschpark.

Während der sowjetischen Herrschaft wurden 16 Tiere von Voronez nach Vigala gebracht. Die Einführung von Rotwild in Saaremaa begann 1968 mit Tieren von Vigala als auch Lettland. Nach einigen Jahren wurde eine ähnliche Ansiedlu8ng in Hiiumaa wiederholt.

Wann und wie begann die Population von Rotwild auf dem estnischen Festland? Der Anfang wurde 1978 gemacht, als neun Tiere aus dem Mustjärve Rotwildgehege ausbrachen. Zur selben Zeit begann Rotwild der lettischen Population nach Norden zu ziehen (einzelne Individuen wurden bereits während der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts im Landkreis Pärnu angetroffen).

So können wir heute über drei Populationen sprechen – in Hiiumaa, Saaremaa und auf dem Festland wo nur Harjumaa noch nicht von den Rothirschen erreicht wurde.

Wie viele Rothirsche haben wir eigentlich? Die Rothirsche in Saaremaa werden problematisch; ihre Anzahl wird auf zweitausend Tiere geschätzt. Vor allem für Bauern, da Rudel von mehreren Dutzend Tieren die Felder besuchen, sich von den gekeimten Saatkörnern ernähren und die Felder ernsthaft zertrampelt werden (das Winterklima auf den estnischen Inseln ist milder als auf dem Festland) und die gesamte gekeimte Pflanze als Nahrung genutzt wird. Der Schaden für die Produktivität solcher Rapsfelder kann drei bis fünf Mal so groß sein. Der Schaden an jungen  Kieferkulturen durch Hirsche gelten als geringer, können aber nicht außer Acht gelassen werden. Die Lebens- und Schutzmöglichkeiten in Saaremaa sind gut, da es genügend gerodete Gebiete und von Sträuchern bewachsene Flächen gibt; der Jagddruck auf die Tiere wird dadurch erhöht.

Auf dem Festland Estlands ist die Anzahl weniger als halb so hoch wie in Saaremaa oder geschätzt ungefähr tausend Tiere.

Im Gegenzug sollte die Anzahl in Hiiumaa halb so groß sein, d.h. in der Größenordnung von fünfhundert.

Die Information stammt auch Tiit Randveers Beitrag in der Dezemberausgabe von „Eesti jahimees“.

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