VIDEO: Hin und wieder noch etwas Interessantes

Eingereicht von Looduskalender - Mi., 27.03.2019 - 12.01
Autorid

Video aufgenommen von  AnSa, LK Forum

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit

Estnischer Text gepostet am 22.03.2019

 

Textkörper

 

Wasserspitzmaus     Vesimutt oder harilik vesimutt       Neomys fodiens

 

Die Wasserspitzmaus gehört zur Familie der Spitzmäuse, nicht zu verwechseln mit Schermäusen. Die Schermäuse sind bis zu zweimal so groß wie Wasserspitzmäuse, können auch noch größer sein und damit deutlich größer.

Die Wasserspitzmaus in Aktion im Video ist ungefähr sechs Zentimeter lang, dazu kommt etwa die gleiche Länge Schwanz. Das Gewicht beträgt um die zehn Gramm, aber man kann Exemplare finden, die um die Hälfte größer sind.

Wasserspitzmäuse haben ein Fell mit kurzen Haaren das auf dem Rücken schwarz, auf dem Bauch weiß und an das Wasserleben angepasst ist.

Warum sieht die kleine Kreatur silbrig aus, wenn sie im Wasser zugange ist? Ihr Fell wird nicht nass und der silbrige Eindruck kommt von den Luftblasen in seinem Fell. Sie schwimmt auf dem Wasser wie ein Korken, aber schafft es mit der Luft im Fell zu tauchen – eine eigentümliche Anpassung. Sie kann in allen Arten von Gewässern vorkommen, vermeidet aber schnell fließende Abschnitte. Auf dem Boden verhält es sich wie jeder Maulwurf, gräbt Tunnels im Ufer von Gewässern.

Die Wasserspitzmäuse leben meist einzeln, sie sind ortstreu und nachtaktiv.

Wasserspitzmäuse haben noch eine Besonderheit – es gibt nicht viele giftige Säugetiere. Die Wasserspitzmaus lähmt größere Beute mit ihrem giftigen Speichel.

Sie ernährt sich sowohl von aquatischen als auch auf dem Boden lebenden Insekten, Schnecken, Muscheln; im Sommer fängt sie kleine Fische sowie Kaulquappen. Zu dem Forellenlaichgebiet kam sie auf der Suche nach Rogenkörnern die aus den Laichnestern herausgewaschen wurden.

Um überleben zu können muss sie am Tag mindestens die Hälfte ihres Körpergewichtes fressen. Ihre Lebensdauer beträgt etwas mehr als ein Jahr. Die Fortpflanzung beginnt im April und dauert bis September. Die neue Generation wächst erst nach dem ersten Winter.

Auch solche Kreaturen existieren in unserer Tierwelt.

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