Vogelbeobachters Tagebuch - April-Zusammenfassung

Vogelbeobachter: Margus Ots, Linnuvaatleja.ee
Foto: Arne Ader
Übersetzung ins Englische:Liis
Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Felis silvestris
 
Zitronenstelze
 
Im April erreichten Neuankömmlinge in größeren Zahlen  Estland und 70 Arten wurden in diesem Monat meiner Jahresliste hinzugefügt. Insgesamt hat meine 2012er Jahresliste am Ende April 206 Vogelarten. Eine Anzahl von schwierigen Spezies wurde auch hinzugefügt. Am mühsamsten war das Moorschneehuhn (Lagopus lagopus); ich musste Ost-Virumaa mehrfach besuchen, bevor ich endlich den Vogel zu hören bekam. Der erfolgreichste Trip war Mitte April nach Saaremaa, wo es mir gelang Spornammer (Calcarius lapponicus)(4 Vögel), Standpieper (Anthus petrosus), Berghänfling (Carduelis flavirostris), Ohrenlerche (Eremophila alpestris), Ringdrossel (Turdus torquatus)(einschließlich des Läänemtrips schließlich 6 einzelne Vögel gesehen), Grünspecht (Picus viridis) (2 Vögel an unterschiedlichen Stellen), Zwergschnepfe (Lymnocryptes minimus) zu sehen. An erfolgreichen Twitchingtouren bleiben das  Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) in Kabli gefunden und die Zwerggans (Anser erythropus), die sich im Matsalu Nationalpark aufhielt, im Gedächtnis. An schwierigeren Raritäten gelang es mir Schwarzhalstaucher (Podiceps nigricollis) an zwei Standorten zu finden: 1 im Audrupolder und 2 an der Sutlepa See. Unter den spontan gefundenen Raritäten bekam ich endlich die Kolbenente (Netta rufina), die wir am Valgutapolder sahen. Das twitchen der Ente früher in Haapsalu war nicht erfolgreich. Gut, dass ich diese schwierige Art notieren konnte. Unter den interessanteren der sozusagen obligatorischen Arten gelang es mir außerdem Teichwasserläufer (Tringa stagnatilis), Zitronenstelze (Motacilla citreola), Doppelschnepfe (Gallinago media), Wiedehopf (Upupa epops) und Schwarzmilan (Milvus migrans) zu erfassen.
Aber viele interessante Arten blieben auch ungesehen. Ich konnte den Isabellwürger (Lanius isabellinus), der Ende April in Sõrve säär gefunden wurde, nicht twitchen und die Grauammer (Emberiza calandra). Diese Vögel waren nicht wirklich twitchbar, verschwanden sehr schnell. Im April wurden Steppenweihen (Circus macrourus) an mehreren Orten gesehen, diese Vögel waren auch auf dem Zug und twitchen war nicht wirklich möglich. Hoffentlich werde ich irgendwann die Steppenweihe finden. Ich fuhr, um den in Oriküla in Pärnumaa gesehenen Blauschwanz (Tarsiger cyanurus) zu twitchen, aber ich war eindeutig zu spät. Die Prachteiderente (Somateria spectabilis) wurde im April nur einmal gesehen, auf dem Zug in Rohuneeme in Harjumaa und sie war nicht twitchbar. In Toomalõuka in Saaremaa wurde ein Gelbschnabeltaucher (Gavia adamsii) gesehen, aber ich raste nicht für ihn nach Saaremaa, weil es mir hoffentlich gelingt, sie in der besten Migrationszeit im Mai in Ristna nina oder am Põõsaspea Kap zu sehen.
Im April summierten sich meine Beobachtungszeiten auf genau 300 (vom Beginn des Jahres 644); Kilometer mit dem Auto waren eindeutig zu viel, oder 6805 (vom Beginn des Jahres 18603) und Kilometer zu Fuß 154 im April (vom Beginn des Jahres 402). Ich habe meine Beobachtungen in der e-Biodiversittäts-Datenbank eingetragen und die Karte dort zeigt, wo ich auf den Trips im April war.


 

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