Blume mit unvergesslichem Aussehen

Fotos: Arne Ader
Übersetzung ins Englische: Liis
Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit
 
Rainfarn/Gänsefingerkraut
 
Rainfarn/Gänsefingerkraut   Harilik soolikarohi      Tanacetum vulgare
 
Der Rainfarn hat nur Röhrenblüten; Jede Blüte hat einen Durchmesser von ungefähr einem Zentimeter und sie wachsen an der Spitze des Stängels, Doldenförmig. Die Blätter sind ähnlich denen des gefiederten (federähnlichen) gelappten Farne. Die Pflanzen haben starke Rhizome und Wurzelsysteme, manchmal wachsen die Ständer fast in Buschhöhe, bis zu einem Meter hoch. Als lichtfordernde Pflanze wächst sie nahe menschlicher Siedlungen, auf trockenen steinigen Uferbänken doch in dichten Wäldern werden wir den Rainfarn nicht finden und auch in Zentral Estland weniger häufig.
 
Es ist eine kultivierte Pflanze die einst, vor langer Zeit, hierher als Heilpflanze gebracht wurde und mittlerweile eingebürgert ist. Die moderne Medizin befürwortet den Gebrauch von Rainfarn nicht – die Pflanze ist giftig. Der estnische Name – Soolikarohi „Darm-Kraut“ – legt nahe, dass sie gut dafür war Darmparasiten sowohl bei Mensch als auch bei Haustieren loszuwerden. Wenn man die Pflanze in den Händen reibt löst das einen starken aromatischen Kampfer-Geruch aus, der an den Geruch eines Krankenzimmers aus der Kindheit erinnert.
 
Rainfarn


 

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