Ahja 5 und die anderen Kraniche auf dem Heimweg

Eingereicht von Looduskalender - Mo, 12.03.2018 - 17.17
Autorid

Text Aivar Leito

Foto Arne Ader
Übersetzung ins Englische Liis; vom Englischen ins Deutsche Leonia

Estnischer Text publiziert 8.3.2018

 Raadiosaatjaga sookure jälgimine antenniga. Aivar Leito

Kranich-Monitoring über GPS mit Antenne. Aivar Leito

Textkörper

 

Kranich     Sookurg       Grus grus

 

Ich freue mich, mitteilen zu können, dass die Kraniche Ahja 5, Uko und Aivar sich von ihren Überwinterungsgebieten auf den Heimweg gemacht haben! 

Ahja 5 started am 6. März um 11 Uhr vor Mittag im Hula-Tal in Israel Richtung Norden und erreichte am späten Abend des 7. März nach 14 Stunden und 800 km-langem ununterbrochen Flug über Libanon und Syrien fast den Atatürk-Staudamm in der südlichen Türkei.

Sie versuchten, die 3000 m hohen Berge der Zentraltürkei zu überqueren, doch die Kraft ging aus und sie kehrten zurück. In der Nacht blieben sie am Atatürk-Stausee. Es war interessant, dass sie, bevor sie die gefährliche Bergkette in Angriff nahmen, in der Abenddämmerung lange über der Stadt Gasiantep kreisten, um Energie und Höhe zu gewinnen, aber dennoch aufgaben, die Bergkette nachts zu überqueren! Offenbar war die Luft über der Stadt wärmer und die vertikale Luftströmung oder Thermik besser als anderswo; es ist bekannt, dass die Luft über großen Städten einige Grade wärmer ist als anderswo in der Landschaft, was die Entwicklung örtlich aufsteigender Luftströmungen begünstigt und den Kranichen hilft, leichter Höhe zu gewinnen und Kraft zu sparen. Sicherlich werden sie bald ihren Heimweg von dort fortsetzen.

Zur gleichen Zeit, am 6. März um die Mittagszeit, starteten die jungen Kraniche Uku und Aivar, die im vergangenen Jahr in Soitsjärve schlüpften, von der Küste von Tunis in Nordafrika aus und nach einem 1150 km-langen Zug über das Mittelmeer, Sizilien, Süditalien und das Adriatische Meer erreichten sie am 7. März gegen Mittag die kleine Stadt Otok an der Grenze von Südkroatien und Bosnien-Herzegowina, wo sie ihn beendeten. Nochmals ein unglaublich langer und tapferer Flug ohne Zwischenlandungen über Land und Meer Richtung Heimat – weil die Heimat ruft!  

Siehe auch die Zugroutenkarten-Webseite, auf der der oben beschriebene Zug der Kraniche bald hochgeladen sein wird: http://birdmap.5dvision.ee/EN/

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